Das Wissen zu Trauma ist jung und hat das Potenzial die Welt zu verändern. Gabor Mathee - einer der Vorreiter dieses Felds hat eindrucksvoll dargestellt, wie Trauma wirkt.
In Kürze: Verletzungen, die in der Kindheit entstehen, prägen uns so massiv, dass wir bei allem Willen zur Veränderung körperlich und nervensystemseitig schlichtweg nicht in der Lage dazu sind, anders zu handeln, als unser Trauma es uns diktiert.
Bezieht man nun aber dieses Wissen mit ein, inkludiert auch die körperliche Ebene, ist Veränderung möglich und das häufig schneller, als man sich das vorstellen kann.
Mir ist wichtig zu beschreiben, dass Trauma nicht das ist, was den anderen passiert. Entwicklungstrauma ist so normal und so weit verbreitet, dass es häufig nicht als Trauma erkannt wird. Teil dieser Normalität ist eine Lieblosigkeit uns selbst gegenüber, derer wir uns nicht bewusst sind. Ich bin davon überzeugt: sie ist die Wurzel unserer heutigen gesellschaftlichen Schwierigkeiten.
Ich möchte eine neue Perspektive eröffnen, eine Möglichkeit zeigen, wie es anders geht und wie wir durch Traumaheilung zu persönlicher Fülle und einer friedlicheren, liebevolleren Welt kommen können.