Warum ich traumabewusst, nicht traumasensibel arbeite

Ich arbeite traumabewusst, weil es mir darum geht, dich zu ermächtigen. Dir eine Haltung an die Hand zu geben, die es dir ermöglicht, mit schwierigen Gefühlen da zu sein, ohne dass sie dich überwältigen. Dies ist eine Fähigkeit, die wir als Kinder schon hätten lernen können, die viele von uns nun aber als Erwachsene nachlernen dürfen. Ich unterstütze dich dabei, ohne dich von mir abhängig zu machen.

Was verändert sich dadurch für dich?

Wenn du diese Fähigkeit in dein Leben integrierst, wirst du Stück für Stück immer mehr in der Lage sein, Entscheidungen für dich zu treffen. Du wirst anfangen, differenzieren zu können: Mache ich etwas, weil es in mir Teile gibt, die mich vor schwierigen Gefühlen schützen wollen, oder weil es mir und meinem Wesenskern voll und ganz entspricht? Bringt es Freude, Glück, Fülle, Lebendigkeit – oder bringt es mir vor allem Sicherheit?

Die Konsequenzen sind weitreichend. Unbewusst entscheiden wir uns häufig für das, was unser System für sicher hält. Und das kann sogar total dysfunktional sein. Sicherer erscheint es, Ja zu sagen, obwohl wir Nein meinen. Sicherer kann es vermeintlich sein, zu essen, obwohl du eigentlich satt bist, weil das schwierige Gefühle abmildert und beruhigt; sicherer kann es sein, in der Beziehung zu verharren, die uns so viel kostet. Wir entscheiden uns selten für das, was die größte Erfüllung bietet.

Ist da eine Instanz in dir – hast du die traumabewusste Haltung für dich etabliert – die für die schwierigen Gefühle, die erfüllende Entscheidungen triggern, Verantwortung übernehmen kann, dreht sich das Blatt. Wir sind nicht mehr gezwungen, den vermeintlich sicheren Weg zu gehen, wir können frei entscheiden, was uns wirklich entspricht.

Was ist der Unterschied zu traumasensibel?

So wie ich es verstehe, ist traumasensibel ein Wort, das sich verbreitet hat und sagen will: Ich erkenne an, dass es Menschen gibt, die zutiefst verletzt sind. Diese Angebote fokussieren meiner Wahrnehmung nach häufig darauf, dass Menschen nicht von Gefühlen überwältigt werden. Versteht mich nicht falsch, das kann superwertvoll sein, ist für mich aber nur ein Zwischenschritt.

Für mich schwingt in dem Begriff traumasensibel manchmal auch ein „Verletzungen sind so gefährlich, diese Stellen sind so wund, dass darf nicht berührt werden" mit – und damit wiederholen wir nur das, was wir sowieso die ganze Zeit tun. Es ist sozusagen eine neue Strategie, um nicht fühlen zu müssen, was da ist. Also eine Wiederholung der erlebten Abspaltung unter anderem Vorzeichen und Deckmantel.

Wenn du also lernen willst, wie das funktioniert – mit dieser traumabewussten Haltung – und wenn du Lust auf Eigenverantwortung, Freiheit und Lebendigkeit hast: Lass uns sprechen. Buche einfach ein kostenloses Erstgespräch und wir schauen gemeinsam, was dein nächster Schritt ist.

Liebe geht raus, Eva

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Sehnsucht nach Frieden - zwischen Mann und Frau und in der Welt